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Meilensteine

Tamara Luding hatte in ihren vorhergehenden Berufsfeldern immer wieder Kontakt mit Kindern und Jugendlichen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

2005 entstand in ihrer zweiten Ausbildung, die sie in der Fachakademie für Sozialpädagogik absolvierte, die Idee, ein Präventionsprojekt für Schüler der 8. Jahrgangsstufe anzubieten. Nachdem sie dieses Projekt entwickelt hatte und sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hatte, erarbeitete sie ein weiteres Präventionsprojekt für die Altersgruppe der Vorschulkinder. Im weiteren Verlauf erstellte sie weitere Projekte für den Grundschulbereich und Schüler der 5. bis 7. Jahrgangsstufen.

Im April 2007 hat Frau Luding so viel zu dem Themenbereich erarbeitet und so zahlreiche Kontakte geschlossen, dass der Entschluss feststeht, einen Verein zu gründen.

Am Freitag den 13. Juli 2007 wurde der Verein Schutzhöhle e.V. in Oberkotzau gegründet

Im September 2007 bezieht der Verein sein erstes Büro, das damals noch in den Hinterräumen eines Ladengeschäfts in der Hofer Marienstraße untergebracht war.

Bereits vier Tage nach dem Einzug wandte sich das erste Opfer (damals ein junger Mann) hilfesuchend an den neu gegründeten Verein.

Im Oktober 2007 nahm der Verein schließlich die Präventionsarbeit auf und bot damals alle konzipierten Projekte in Kindergärten und Schulen an.
 
Ab Dezember 2007 bietet die Schutzhöhle die erste Selbsthilfegruppe an. Die Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen treffen sich einmal im Monat.

Im Schuljahr 2007/2008 erreicht Frau Luding (damals noch als einziges aktives Mitglied) bereits 215 Vorschulkinder und Schüler über die Projekte.

Im Januar 2008 wird der Verein Mitglied im Bundesverein für Prävention von sexuellem Missbrauch (heute DGfPI e.V.).

Im Februar 2008 treffen sich zufällig Frau Luding und Ramona Lüdtke wieder. Die beiden langjährigen Freundinnen hatten sich bis dahin aus den Augen verloren. Frau Lüdtke ist sofort bereit, in der Schutzhöhle mitzuwirken und sich aktiv einzubringen.

Im April 2008 übernimmt Ramona Lüdtke das Amt der 2. Vorsitzenden.

Im Schuljahr 2008/2009 erreicht der Verein mit Präventionsprojekten und Elternabenden  bereits 1174 Menschen, davon 742 Kinder und Jugendliche.

Bis September 2009 gibt es so viel Zulauf zur Schutzhöhle, dass die Arbeit von den beiden Frauen Lüdtke und Luding nicht mehr alleine bewerkstelligt werden kann.

Daher wird im Oktober 2009 die erste Stelle (Minijob) geschaffen. Eine Bürokauffrau erledigt nun die gesamte Verwaltung. Die Stelle ist zu Anfang auf drei Monate befristet, da der Verein nur Rücklagen für diesen Zeitraum hat. Im Dezember 2009 tritt ein Spender an uns heran mit der Aussage, wir sollten einen Weihnachtswunsch äußern. Wir wünschen uns die Finanzierung der Verwaltungskraft (weiterhin im Minijob) für ein ganzes Jahr. Der Spender erfüllt uns diesen Wunsch, so dass wir unsere Verwaltungskraft ein weiteres Jahr behalten und uns noch intensiver um den Aufbau kümmern können.

Am 11.11.2009 gründet Tamara Luding gemeinsam mit Simone Böhm vom Teddybär e.V. – Vogtlandkreis das „Netzwerk gegen sexuelle Gewalt für Hochfranken, Vogtlandkreis und Thüringen“ und plant die erste große Fachveranstaltung.

Im Februar 2010 bietet die Schutzhöhle die zweite Selbsthilfegruppe an. Kinder und Jugendliche mit sexuellen Gewalterfahrungen treffen sich einmal im Monat und werden von einer Mitarbeiterin der Schutzhöhle und einem Erlebnispädagogen begleitet.

Am 23. März 2010 veranstaltet der Verein gemeinsam mit den anderen Netzwerkpartnern die erste große Fachveranstaltung mit dem Titel „Ey, Du Opfer – Jugendliche und sexuelle Gewalt“. 120 Fachleute erleben einen sehr spannenden Tag. ReferentInnen aus ganz Deutschland tragen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Im Schuljahr 2009/2010 erreicht der Verein mit den Projekten, Vorträgen und Elternabenden weit über 2000 Menschen.
 
Da die Auftragslage im Bereich der Prävention immer weiter zunimmt, stellt der Verein im September 2010 zwei weitere Fachkräfte für das Projekt „Safety Kids“ (beide im Minijob) ein.

Aufgrund der beengten Räume in der Marienstraße zieht der Verein im Mai 2011 in die neuen Räume in der Hofer Sophienstr. 32. Dort verfügt das Team nun über einen Bürobereich, ein Beratungszimmer und einen eigenen Veranstaltungsraum.

Im April 2011 „tauschen“ die beiden Vereine Schutzhöhle und Teddybär e.V. ihre Konzepte „Safety Kids“ und „Familienpflege“.
 
Im August 2011 nimmt der Familienpflegedienst der Schutzhöhle seinen Dienst auf. Kostenträger des neuen Angebots sind zunächst die Krankenkassen.

Ab Oktober 2011 bietet der Verein Schutzhöhle regelmäßig Fachveranstaltungen in den eigenen Räumen an.
 
Seit Februar 2012 arbeitet Frau Luding in der Arbeitsgruppe „Sexuelle Gewalt“ der DGfPI e.V. mit, die dem Runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch der Bundesregierung zuarbeitet.

Die erste zweitägige Fortbildung des Netzwerks gegen sexuelle Gewalt findet am 22. und 23. März 2012 im IFA Park in Schöneck statt. Thema der Veranstaltung ist „ Intervention bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch im Kindes- und Jugendalter“. Knapp 160 Teilnehmer besuchen die Fortbildung und erleben auch Dank der ReferentInnen aus ganz Deutschland zwei sehr informative Tage.

Am 13. Juli 2012 der Verein feiert seinen 5. Geburtstag und veranstaltet eine „Woche für die  Kids“. Mit Hilfe einiger Spender und Sponsoren kann der Verein die bekannte Kinderbuchautorin Sonja Blattmann nach Hof einladen und veranstaltet mit ihr gemeinsam in einer Woche 11 Veranstaltungen in Kindertagesstätten und Schulen und erreicht in dieser Woche insgesamt knapp 900 Kinder und 150 Erwachsene.

Im Januar 2012 ist der Mitarbeiterstamm des Vereins auf 12 Mitarbeiter, die im Minijob oder in Teilzeit angestellt sind, angestiegen. Dabei sind 8 Mitarbeiter im Bereich Familienpflege beschäftigt.

Im Juni 2012 veranstaltet der Verein Schutzhöhle zum zweiten Mal eine „Woche für die Kids“ zusammen mit Sonja Blattmann.

Immer mehr Betroffene wenden sich hilfesuchend an den Verein. Im Jahr 2012 werden insgesamt 88 Klienten beraten. Die Anzahl der Arbeitsstunden, die in der Beratung geleistet werden, steigt auf durchschnittlich 1010 Arbeitsstunden im Jahr.

Am 22.07.2013 wird der Bereich der Familienpflege aus dem Verein ausgegliedert. Er wird zu einem eigenen gemeinnützigen Unternehmen – der „FiZ gUG– Familie im Zentrum“. Die Psychologin Ramona Lüdtke übernimmt die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft und legt ihr Amt als 2. Vorsitzende des Muttervereins nieder.

Die FiZ wird zu einer gemeinnützigen Unternehmergesellschaft, bei der der Verein Schutzhöhle als Mehrheitsgesellschafter eingetragen ist. FiZ bietet nun neben der hauswirtschaftlichen Versorgung im Krankheitsfall auch Verhinderungspflege und ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit körperlicher bzw. geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen (insbesondere Suchterkrankungen) an. Lesen Sie dazu mehr unter www.fiz-hof.de.

Seit September 2013 sind die ehrenamtlichen Helfer des Vereins in einer festen Gruppe organisiert. Diese trifft sich einmal im Monat und übernimmt Aufgaben aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder plant diese selbstständig.

Im Februar 2013 übernimmt eine weitere Fachkraft einen großen Teil der Beratungsarbeit der Schutzhöhle.